

Writer and Politician: 1771-1833
Rahel Varnhagen was the oldest daughter of a Jewish merchant in Berlin, who raised his children orthodox and didn't supply them with an education. Oftentimes felt at a social disadvantage, since she was neither an educated nor a beautiful Jewish women. However, she was one of the most gifted women of her time.
Rahel Varnhaben organized a "Salon," which became the center for intellectuals, such as Clemens von Brentano and Ludwig von Tieck. Her most important goal was it to create a unity of thinking and feeling, to be "identical with oneself." In 1795, she met Graf von Finkenstein, but had to break off their engagement due to different social positions and the resulting difficulties. However, because of this misery and her despair, she became very famous in the early period of Romanticism and the Enlightenment period, and she focused on "humanistic idelas."
In 1814, she married August Varnhagen, who was fourteen years younger, and who helped her publish her approximately 10000 letters. With him, she opened a second but less successful "Salon," which was visited by Heinrich Heine, for instance.
Schriftstellerin und Politikerin: 1771-1833
Rahel Varnhagen war die älteste Tochter eines jüdischen Kaufmanns in Berlin, der seine Kinder orthodox erzog und ihnen keine Bildung zukommen ließ. Sie fühlte sich gesellschaftlich oft benachteiligt, da sie weder eine gebildete noch eine schöne jüdische Frau war. Sie war aber eine der "geistreichsten Frauen ihrer Zeit".
Rahel Varnhagen veranstaltete einen Salon, der der Mittelpunkt Intellektueller, wie Clemens von Brentano und Ludwig von Tieck, wurde. Ihr wichtigstes Ziel war, eine "Einheit von Denken und Fühlen herzustellen", d.h. mit sich selbst "identisch" zu sein. 1795 lernte sie den Grafen von Finkenstein kennen, musste ihre Verlobung aber auf Grund ihrer unterschiedlichen Stände und den resultierenden Schwierigkeiten auflösen. Durch dieses Unglück und ihre Verzweiflung wurde sie in der Frühromantik und der Aufklärung sehr berühmt und orientierte sich an den "Idealen des Humanismus".
1814 heiratete sie August Varnhagen, der vierzehn Jahre jünger war und ihr bei der Veröffentlichung ihrer ungefähr 10 000 Briefe behilflich war. Mit ihm eröffnete sie einen zweiten aber weniger erfolgreichen Salon, zu dessen Besuchern auch Heinrich Heine zählte.
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