
Naturalist: 1821-1891
In 1821, Amalie Dietrich was born as the daughter of a leather manufacturer in Siebenlehn. Her mother taught her a lot about herbs and plants, upon which she spent a lot of time in the forests and looking for mushrooms. There, she also met her husband, the pharmacist and naturalist Wilhelm Dietrich, from whom she learned more about the different types of plants.
With a coach and dogs, she traveled through half of Europe to sell plants that she collected to scientists and universities. After her husband left her, she undertook a 10 year long reserach trip to Australia by herself in 1863, which was sponsored by the business house Godefrey in Hamburg. There, she raised butterflies, prepared over 200 types of birds, caught sharks, crocodiles, corals, mussels, and discovered about 640 different types of plants. She did all this without a car and without a walkie-talkie. All she had was a little compass, inaccurate maps and the occasional help of natives.
After she returned, she worked for the Godefrey Museum and lived with her daughter in Redensburg.
Amalie Dietrich wurde 1821 als Tochter eines Lederfabrikanten in Siebenlehn geboren. Ihre Mutter lehrte ihr viel über Kräuter und Pflanzen, woraufhin sie viel Zeit im Wald und beim Pilze suchen verbrachte. Dort lernte sie auch ihren späteren Ehemann, den Apotheker und Naturforscher Wilhelm Dietrich kennen, von dem sie mehr über die verschiedenen Pflanzenarten lernte.
Mit einem Hundegespann zog sie durch halb Europa um gesammelte Pflanzen an Wissenschaftler und Universitäten zu verkaufen. Nachdem sie ihr Ehemann verließ, unternahm sie 1863 alleine eine zehnjährige Forschungsreise nach Australien, die von dem Hamburger Handelshaus Godefrey finanziert wurde. Dort züchtete sie beispielsweise Schmetterlinge, präparierte über 200 Vogelarten, fing Haie, Krokodile, Korallen, Muscheln und entdeckte ungefähr 640 verschiedene Pflanzenarten, all das ohne ein Auto und ohne ein Funkgerät. Sie hatte nur einen kleinen Kompass, ungenaue Landkarten und die gelegentliche Hilfe der Eingeborenen.
Nach ihrer Rückkehr arbeitete sie im Godefrey Museum und lebte bei ihrer Tochter in Redensburg.
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