Anna Seghers

 (1900 - 1983)

 


Writer and Politician: 1900-1983

Anna Seghers was born as Netty Reiling in Mainz in 1900. From 1919-1924, she studied History of Art, History, Sinology, and Philology in Cologne and Heidelberg, and married Laszlo Radvanyi, a communist sociologist from Hungary, in 1925, with whom she had two children. Her narrative "Grubetsch" was published under the name Seghers, so that people would suspect a man as the author. "Aufstand der Fischer von St. Barbara" was published under Anna Seghers. This narrative was put on the screen in 1934 in the Soviet Union and she received the Kleist-Prize for it.

In 1928, Seghers became a member of the Communist Party of Germany, and one year later she became a contributor to the "Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller." In 1932, she published the novel "Die Gefährten," in which she warned about the threatening fascism. As a result, she was arrested by the Gestapo. After her release, she fled to Paris and worked for an anti-fascist magazine.

After the German troups invaded France in 1940, she fled to Marseille and one year later to Mexico, where she founded the anti-fascist "Heinrich-Heine-Klub," and organized the movement "Freies Deutschland." During this time, she wrote "Das siebte Kreuz," which was put on the screen in 1944 in the U.S., and for which she received the "Büchner-Prize" in 1947. She also wrote the novel "Transit" and the essay "Aufgaben der Kunst."

In 1947, she returned to Germany, moved to West-Berlin, and became a member of the SED in the zone occupied by the Soviets. In 1950, she moved to East-Berlin and became a co-founder of the freedom movement of the GDR. In 1951, she received the first "Nationalpreis der DDR," and the "Ehrendoktorwürde der Universität Jena" in 1959. In 1981, she became "Ehrenbürgerin" of her native town Mainz.


Schriftstellerin und Politikerin: 1900-1983

Anna Seghers wurde 1900 als Netty Reiling in Mainz geboren. Von 1919-1924 studierte sie Kunstgeschichte, Geschichte, Sinologie und Philologie in Köln und Heidelberg und heiratete 1925 Laszlo Radvanyi, einen kommunistischen Gesellschaftswissenschaftler aus Ungarn, mit dem sie zwei Kinder hatte. Ihre Erzählung "Grubetsch" veröffentlichte sie unter den Namen Seghers, woraufhin ein Mann als Autor vermutet wurde. "Aufstand der Fischer von St. Barbara" wurde unter Anna Seghers publiziert. Diese Erzählung wurde 1934 in der Sowjetunion verfilmt und sie erhielt den Kleist-Preis dafür.

1928 trat Seghers der Kommunistischen Partei Deutschlands bei und ein Jahr später wurde sie Mitarbeiterin des "Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller". 1932 veröffentlichte sie den Roman "Die Gefährten", womit sie vor dem drohenden Faschismus warnte. Daraufhin wurde sie jedoch von der Gestapo verhaftet. Nach ihrer Entlassung floh sie nach Paris und arbeitete dort an einer antifaschistischen Zeitschriften mit.

Nachdem die Deutschen Truppen 1940 in Frankreich einwanderten, floh sie nach Marseille und ein Jahr später nach Mexiko, wo sie den antifaschistischen Heinrich-Heine-Klub gründete und die Bewegung "Freies Deutschland" organisierte. In dieser Zeit schrieb sie "Das siebte Kreuz", was 1944 in den USA verfilmt wurde und wofür sie 1947 den Büchner-Preis erhielt. Außerdem schrieb sie den Roman "Transit" und das Essay "Aufgaben der Kunst".

1947 kehrte sie nach Deutschland zurück und schloß sich in West-Berlin der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands in der Sowjetischen Besatzungszone an. 1950 zog sie nach Ost-Berlin und wird Mitbegründerin der Friedensbewegung der DDR. 1951 erhielt sie den ersten "Nationalpreis der DDR" und 1959 die "Ehrendoktorwürde der Universität Jena". 1981 wurde sie Ehrenbürgerin ihrer Geburtsstadt Mainz.


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