

German-Jewish Poet: 1869-1945
Else Lasker-Schüler was born as the daughter of a Jewish banker in Elbersfeld in 1869 and married the doctor Berthold Lasker in 1894. She moved to Berlin with him, where she completed a training in drawing. Through her friend, Peter Hille, she found connections to the "literarische Szene," and in 1899, she published her first poems in the magazine "Die Gesellschaft."
After her divorce in 1903, she ran into financial difficulties, upon which she married the writer Herwarth Walden. From 1906 on, she published prose, such as "Das Peter-Hille-Buch" and "Die Nächte der Tino von Bagdad," dramas, such as "Die Wupper," and poetry volumes, such as "Mein Wunder."
After her divorce from Walden in 1912, she lived completely without means and was dependent upon the support of her friends. She lived very nontraditional and called herself "Prinz von Theben," which was criticized and made fun of by the Berliners. After violent attacks on the streets, she emigrated to Switzerland and from there, she travelled to Palestine three times. The beginning of the Second World War in 1939 prevented her from returning. Therefore, she continued her work in Jerusalem, where she died in 1945.
In 1932, Else Lasker-Schüler received the Kleist Prize for her entire works.
Deutsch-jüdische Dichterin: 1869-1945
Else Lasker-Schüler wurde 1869 als Tochter eines jüdischen Bankiers in Elbersfeld geboren und heiratete 1894 den Arzt Berthold Lasker. Sie zog mit ihm nach Berlin, wo sie eine zeichnerische Ausbildung absolvierte. Sie fand durch ihren Bekannten Peter Hille Anschluß an die "literarische Szene" und publizierte 1899 ihre ersten Gedichte in der Zeitschrift "Die Gesellschaft".
Nach ihrer Scheidung im Jahre 1903 geriet sie in finanzielle Schwierigkeiten, woraufhin sie den Schriftsteller Herwarth Walden heiratete. Ab 1906 veröffentlichte sie Prosawerke, wie beispielsweise "Das Peter-Hille-Buch" und "Die Nächte der Tino von Bagdad", Schauspiele, wie "Die Wupper", und Gedichtsbände, wie "Mein Wunder".
Nach ihrer Scheidung von Walden im Jahre 1912 lebte sie völlig mittellos und war auf die Hilfe ihrer Freunde angewiesen. Sie lebte sehr unkonventionell und bezeichnete sich als "Prinz von Theben", was von den Berlinern kritisiert und parodiert wurde. Nach "tätlichen Angriffen auf offener Straße" wanderte sie in die Schweiz aus und reiste von dort aus dreimal nach Palästina. Der Beginn des Zweiten Weltkriegs im Jahre 1939 verhinderte ihre Rückkehr, woraufhin sie ihre Arbeit in Jerusalem fortsetzte. Else Lasker-Schüler starb 1945 in Jerusalem.
Im Jahre 1932 erhielt Lasker-Schüler den Kleist-Preis für ihre Gesamtwerke.
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