Writer: 1921-
Ilse Aichinger and her twin sister Helga were born in 1921 in Vienna. Their father was a teacher and their mother a Jewish doctor. After her parents divorced in 1926, she lived with her mother in Vienna. The years from 1938-1945 were marked with cruelties from the National Socialists: They were followed, her mother became unemployed, her grandmother and one of her aunts were deported and killed. She wasn't able to attend a university and was instead obligated to serve during World War II.
In 1945, she began her studies of Medicine, which she discontinued after 5 semesters in order to finish her novel "Das vierte Tor." With this work, something was published about concentration camps for the first time in Austrian literature. Afterwards, works, such as "Aufruf zum Mißtrauen", "Die größere Hoffnung" and "Die Gefesselte," appeared that caused attention in the public.
For her literary works, she received the "Immermann-Preis der Stadt Düsseldorf," the "Literaturpreis der freien Hansestadt Bremen," the "Nelly-Sachs-Preis," the "Petrarca-Preis," the "Franz-Kafka-Preis," the "Marie-Luise-Kaschnitz-Preis," the "Europalia-Literatur-Preis der EG," the "Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste," and the "Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur."
Ilse Aichinger wurde 1921 mit ihrer Zwillingsschwester Helga in Wien geboren. Ihr Vater war Lehrer und ihre Mutter war jüdische Ärztin. Nachdem sich ihre Eltern im Jahre 1926 scheiden ließen, wohnte sie bei ihrer Mutter in Wien. Die Jahre von 1938-1945 waren mit den Grausamkeiten der Nationalsozialisten gekennzeichnet: Sie wurden verfolgt, ihre Mutter wurde arbeitslos, die Großmutter und eine ihrer Tanten wurden deportiert und ermordet und sie bekam keinen Studienplatz und wurde stattdessen im Zweiten Weltkrieg dienstverpflichtet.
1945 begann sie ihr Medizinstudium, das sie aber nach 5 Semestern abbrach um ihren Roman "Das vierte Tor" zu beenden. Mit diesem Werk wurde in der österreichischen Literatur zum ersten Mal etwas über Konzentrationslager publiziert. Danach erschienen Werke, wie beispielsweise "Aufruf zum Mißtrauen", "Die größere Hoffnung" und "Die Gefesselte", die alle Aufsehen in der Öffentlichkeit erregten.
Für ihre literarischen Werke erhielt sie den Immermann-Preis der Stadt Düsseldorf, den Literaturpreis der freien Hansestadt Bremen, den Nelly-Sachs-Preis, den Petrarca-Preis, den Franz-Kafka-Preis, den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis, den Europalia-Literatur-Preis der EG, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur.
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Last modified: March 14, 2003.