Inge Meysel

(1910 - )

 


Actress: 1910

In 1910, Inge Meysel was born as the daughter of a merchant in Berlin and played her first role already in 1913 in the opera "Hänsel und Gretel." In 1927, she withdrew from the Gymnasium, without her father's permission, before she completed her "Abitur" to be able to take acting lessons. In 1930, she had her debut in the premiere of "Charleys Tante," and her first great success happened with "Die Quadratur des Kreises." Afterwards, she played several roles at various theaters. However, after 1935, she wasn't allowed to work anymore since her father was Jewish, and consequently lived in constant fear.

Not until after World War II, she was able to perform on stage again in plays, such as "Jedermann" by Hugo von Hofmannsthal, and "Tartuffe" by Moliere. After 1949, she also played in films, such as "Liebe 47" and "Die tätowierte Rose," and in TV-series, such as "Die Unverbesserlichen."

Aside from her acting career, she was active in the 1970 "Bundestag" campaign for the later Federal Chancellor and Peace Nobel Prize recipient Willy Brandt. She also supported humane ways of dying and was against "the portrayal and marketing of women as sex objects."


Schauspielerin: 1910

Inge Meysel wurde 1910 als Tochter eines Kaufmanns in Berlin geboren und erhielt schon 1913 ihre erste Rolle in der Oper "Hänsel und Gretel". 1927 meldete sie sich noch vor ihrem Abitur ohne der Einwilligung ihres Vaters vom Gymnasium ab, um Schauspielunterricht nehmen zu können. Ihr Debüt hatte sie 1930 in der Erstaufführung von "Charleys Tante", und ihren ersten großen Erfolg hatte sie mit "Die Quadratur des Kreises". Danach spielte sie noch einige Rollen an verschiedenen Theatern, erhielt jedoch 1935 Berufsverbot, da ihr Vater Jude war, und lebte daraufhin in ständiger Angst.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sie wieder auf der Bühne auftreten, wie beispielsweise in "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal und "Tartuffe" von Moliere. Ab 1949 erhielt sie auch Rollen in Filmen, wie "Liebe 47" und "Die tätowierte Rose" und in Fernsehserien wie "Die Unverbesserlichen".

Neben ihrer Schauspielerinnenkarriere engagierte sie sich 1970 "im Bundestags-Wahlkampf für den späteren Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt". Sie setzte sich auch für humanes Sterben und gegen die "Darstellung und Vermarktung der Frau als Sexualobjekt" ein.


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